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Indien: TARA Projects

Mitarbeiterin von WeltPartner mit indischen Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern am Schmuckherstellungs-Tisch

Kurzporträt

Handelspartner: TARA Projects (IN6)
Ort: Indien
Organisationsform:
Sozialunternehmen
Anzahl Kleinstproduzierende:
1.000
Letzter Besuch vor Ort durch WeltPartner:
2017
Faire Produkte:
Schals, Deko-Artikel, Taschen, Schmuck

Über TARA Projects

Bereits 1973 wurde die Stiftung ,,TARA (Trade Alternative Reform Actions) Projects‘‘ gegründet. Die Non-Profit-Organisation arbeitete zunächst als Entwicklungshilfeorganisation, setzte jedoch später immer mehr auf den Fairen Handel als Mittel zur Einkommensbeschaffung benachteiligter Bevölkerungsgruppen. Ermutigt durch den Erfolg in Delhi, weitete sie ihr Engagement auf die Nachbarstaaten Uttar Pradesh, Haryana und Rajasthan in Nordindien aus.

Seit der Gründung unterstützt TARA Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker bei der Herstellung und Vermarktung ihrer Produkte nach den Grundsätzen des Fairen Handels. TARA kämpft aktiv gegen soziale Ungerechtigkeiten, denen die beteiligten Kleinstproduzierenden ausgesetzt sind. Die Organisation bemüht sich dabei besonders um den Schutz und die Einhaltung der Menschenrechte und die Achtung der Menschenwürde. Ziel ist es, gegen Armut, Ausbeutung und Analphabetismus zu kämpfen und den beteiligten Kleinstproduzierenden ein würdevolles Leben zu ermöglichen.
Lächelnde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von TARA versammelt für das Gruppenbild
Indische Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker bei der Schmuckherstellung

Bildung als Menschenrecht

Bildung ist eines der Menschenrechte, die für TARA von besonderer Bedeutung für die Armutsbekämpfung und Entwicklung einer gerechten Gesellschaft sind. Obwohl das Recht auf Bildung in Indien festgelegt ist, stellt sich die Durchsetzung als schwierig dar. Vor allem Frauen und Kinder aus armen Verhältnissen haben keinen Zugang zur Bildung. Kinderarbeit hingegen ist in weiten Teilen des Landes verbreitet. Aus diesem Grund hat TARA verschiedene Sozialprojekte initiiert, um die Bildung von marginalisierten Frauen und Kindern sicherzustellen. TARA verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz. Die Menschen werden nicht nur auf ihr Recht aufmerksam gemacht, sondern ihnen werden auch die Mittel und die Unterstützung für den Schulbesuch zur Verfügung gestellt.

TARA ermöglicht Frauen eine Berufsausbildung, welche die Grundlage für ein sicheres Einkommen und einen Weg aus der Armutsfalle bilden soll. Die Organisation betreibt ebenfalls 10 Bildungseinrichtungen in verschiedenen Teilen Nordindiens, in denen mehr als 1000 Kinder lernen können. Die Lernzentren sind dabei auch eine Möglichkeit, mit den Eltern der Kinder in Kontakt zu treten und sie für verschiedene soziale Probleme, vorrangig Kinderarbeit, zu sensibilisieren. TARA bietet daneben Bildungspatenschaftsprogramme an, durch die 180 Kinder zur Schule gehen können. Vor allem junge Mädchen, denen die Bildung verweigert wurde, und ehemalige Kinderarbeiter werden durch Patenschaften gefördert.

Indische Schulmädchen im Klassenzimmer
Indische Schulmädchen in ihrem Klassenzimmer

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