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Nicaragua: La Providencia

Lächelnde nicaraguanische Kaffeeproduzentin Ivania Calderon mit den Händen am Kaffeestrauch

Kurzporträt

Handelspartner: La Providencia
Ort: Wiwilí, Nicaragua
Organisationsform: Kooperative
Anzahl Kleinbauern: 360
Letzter Besuch vor Ort durch WeltPartner: 2019
Faire Produkte: Bio-Kaffee

Über La Providencia

La Providencia ist eine Kooperative mit 360 Kleinbauernfamilien im nicaraguanischen Städtchen Wiwilí. Im tropischen Wald an den Hängen des Kilambé, des zweithöchsten Berg Nicaraguas, wächst Kaffee besonderer Qualität.

Für die Mitglieder von La Providencia hat das Kooperativenwesen eine besondere Bedeutung. Stolz weisen sie darauf hin, dass in Wiwilí die Wiege des Kooperativismus in Nicaragua ist. César Augusto Sandino gründete dort in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts die erste Kooperative.

2011 wurde die MITKA (Mittelamerika Kaffee Im- und Export) zum ersten direkten Vertragspartner der Kooperative, die auch die WeltPartner eG beliefert. Dadurch haben die Mitglieder von La Providencia größeren Einfluss darauf, an wen und zu welchen Bedingungen sie ihren Kaffee verkaufen. Durch diese Zusammenarbeit profitieren die Kooperativen-Mitglieder auch von der Vorfinanzierung durch die MITKA und WeltPartner, was eines der großen Probleme der Mitglieder lindert. Um die erntelose Zeit finanzieren zu können, müssen sie sich verschulden, oft bei lokalen Banken oder Verleihern zu hohen Zinsen. Ein entsprechend großer Teil des Einkommens für den geernteten Kaffee ging so gleich wieder für die hohen Zinszahlungen drauf.
Kaffee-Anbauffläche im nicaraguanischen Wiwilí
Junge nicaraguanische Kleinbäuerin vor einem Kaffeestrauch mit reifen roten Kaffeefrüchten

Ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft

Der Zusammenschluss in der Kooperative bedeutet für Ivania Calderon, der Managerin und Kaffeeproduzentin von La Providencia, Solidarität zwischen den Produzierenden und der Gesellschaft.

Durch den direkten Verkauf des Kaffees erhofft sie sich eine Verbesserung der Situation der Kleinbauernfamilien.

Ein Teil der Fair Trade-Prämie fließt in einen Sozialfonds. Dieser wird verwendet, um die Kinder der Kooperativen-Mitglieder mit Schulmaterialien auszustatten. Auch medizinische Aufwendungen oder Begräbniskosten können durch den Fonds bezahlt werden. Die Kooperative unterhält zudem ein kleines Geschäft, in dem die Mitglieder alltägliche Produkte oder Waren für den landwirtschaftlichen Bedarf günstig erwerben können.
Lächelnde nicaraguanische Kaffeeproduzentin Ivania Calderon
Nicaraguanischer Kleinbauer mit den Händen am Kaffeestrauch

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