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Äthiopien: Original Food (ET2)

Drei lächelnde äthiopische Kleinbäuerinnen sieben Kaffeebohnen

Kurzporträt

Handelspartner: Original Food (ET2)
Ort: Kaffa, Äthiopien
Organisationsform: Kooperative
Anzahl Kleinbauern: ca. 13.500
Faire Produkte: Bio-Kaffee

Über Original Food

Im äthiopischen Bergregenwald, der Urheimat des Kaffeestrauchs, wächst Coffea Arabica bis heute wild, in einer Vielfalt, wie sie nirgends sonst auf der Welt zu finden ist. Gleichzeitig ist dieses einzigartige Ökosystem durch Abholzung und landwirtschaftliche Nutzung bedroht.

Inspiriert von der Idee, den äthiopischen Bergregenwald durch nachhaltige Nutzung zu schützen und gleichzeitig den dort lebenden Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen, wurde im Jahre 2003 das Freiburger Unternehmen Original Food GmbH gegründet. Seither unterstützt es die Region Kaffa über ein Wildkaffeeprojekt. In enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung, internationalen NGOs, privaten Firmen und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit wurde ein Projekt initiiert, welches Naturschutz mit wirtschaftlicher Entwicklung verbindet. Der Schutz der natürlichen Ressourcen hat positive Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung.

Durch faire Preise für die Ernte des Wildkaffees wird den lokalen Kleinbauern und ihren Familien ein stabiles Einkommen ermöglicht. Die Bewahrung des Regenwaldes und die nachhaltige Nutzung seiner Wildkaffeebestände erhält somit Bedeutung für die regionale Entwicklung und ökonomische Stärkung der Region. Rodung und Umwandlung in landwirtschaftliche Fläche werden hingegen wirtschaftlich unattraktiv. 2010 hat das Engagement der Projektpartner zur Einrichtung des ersten UNESCO-Biosphärenreservats Äthiopiens geführt. Neben dem Entwicklungsprojekt in Äthiopien engagiert sich Original Food auch in Ecuador und Nepal.
Wilder Kaffeestrauch in der äthiopischen Region Kaffa
Bergregenwald in der äthiopischen Region Kaffa

Original Food schafft Zukunftsperspektiven

Seit nun mehr als 15 Jahren engagiert sich Original Food mit ihrem Wildkaffeeprojekt für faire Wirtschaftsstrukturen und gute Lebensbedingungen für einheimische Kleinbauern. Das Projekt gilt mittlerweile als herausragendes Beispiel für ökologisch-soziales Wirtschaften und wurde hierfür mit dem B.A.U.M.-Umweltpreis ausgezeichnet.

Durch die Zusammenarbeit mit Original Food haben sich rund 13.500 Kleinbauern in fast 50 Kooperativen zusammengeschlossen und profitieren vom Handel mit Wildkaffee. Die Kooperativen garantieren ihren Mitgliedern ein geregeltes Einkommen. Sie wurden dabei unterstützt, einen eigenen Dachverband mit eigener Exportlizenz zu gründen – die Kafa Forest Coffee Farmers' Cooperative Union.

Seitdem wird der Kaffee direkt durch die Farmers' Union exportiert. Der Mehrgewinn wird unter den Mitgliedern der Kooperativen verteilt und in den Aufbau der Gesundheitsversorgung und der Infrastruktur investiert. Auch verschiedene soziale Projekte, etwa Schulbildung und Familienplanung werden gefördert. Rund 130.000 Menschen profitieren heute vom fairen Wildkaffeehandel.
Strohhütte und landwirtschaftliche Anbaufläche in der äthiopischen Region Kaffa
Drei äthiopische Kleinbäuerinnen mit Erntesäcken im Bergregenwald in Kaffa

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