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Sri Lanka: MAL

Lächelnde sri-lankische Kleinbäuerin hält eine aufgeschnittene Kokosnuss

Kurzporträt

Handelspartner: MAL (SL9)
Ort: Negombo, Sri Lanka
Organisationsform: Sozialunternehmen
Anzahl Kleinbauern: 56
Faire Produkte: Bio-Kokos-Produkte

Über MAL

MAL wurde im Jahr 1985 gegründet und arbeitete zunächst an der Produktion von Kokos-Latex Produkten wie z.B. Matratzen.

MAL Organic entstand anfänglich als Umwelt- und Sozialprojekt mit der damaligen Kokosplantage in Negombo, Sri Lanka. Diese arbeitet seit 30 Jahren wie ein Biohersteller, erhielt aber erst im Jahre 1999 eine Zertifizierung. Schon früh bemühte MAL sich um den Aufbau und Erhalt kleinbäuerlicher Strukturen und um die Umstellung auf ökologischen Landbau und faire Handelsstrukturen. Der Name MAL bedeutet „Reinheit der Blume“.

Heute bauen 56 Kleinbauernfamilien in zwei Kooperativen traditionell Kokosnüsse auf ihrem eigenen Land an und bewirtschaften dieses in Mischkultur. Im Gegensatz zu Monokulturen bietet diese Anbauweise ganzjährige Erntemöglichkeiten, höhere Erntesicherheit, natürlichen Dünger und trägt zu einer erhöhten Bodenfruchtbarkeit bei. Die Übersäuerung der Böden – ein typisches Problem im Kokosanbau – wird so erfolgreich verhindert.
Kokospalme mit Kokosnüssen im sri-lankischen Negombo
Andreas Zinke von WeltPartner mit einer sri-lankischen Kleinbäuerin und einem Kleinbauer auf einem Feld mit Kokospalmen

Zusätzliches Einkommen und Investition in Bildung

Die Kokosnusserzeugnisse werden ausschließlich für den Export hergestellt. Die ebenfalls angebauten Bio-Produkte wie Papaya, Ananas, Bananen und Heilkräuter werden größtenteils für den lokalen Verkauf und zur Selbstversorgung erzeugt und sind eine zusätzliche Einkommensquelle für die Kleinbauern. Die teilnehmenden Kleinbauern erhalten faire Erzeugerpreise und höhere Löhne als marktüblich.

MAL engagiert sich für verbesserte Lebensbedingungen der Kokos-Kleinbauern und entwickelt lokale Entwicklungsprojekte. Durch die zusätzlichen Verkaufserlöse, aus den Fair Trade-Prämien und aus Spendenmitteln wurde bereits ein eigenes Sozialprojekt finanziert. Dieses unterstützt die lokale Bevölkerung durch Materialspenden, Krankenversicherung und menschenwürdige Arbeitsbedingungen.
Durch die Fair Trade-Prämie und durch die gezielte Investition von 1 Prozent des Umsatzes können drei angestellte Lehrerinnen in einem Kindergarten und in einer Montessori-Schule finanziert werden.

Lächelnde sri-lankesische Schulkinder in ihrem Klassenzimmer
Lächelnde sri-lankesische Schulkinder und ihre Lehrerin in ihrem Klassenzimmer

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