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    Hoffnung aus Bethlehem – 
    Handwerk, Haltung und die Kraft des Fairen Handels

    Auch 2025 war für viele Menschen kein einfaches Jahr. Die Welt bleibt unruhig, der Wunsch nach Frieden groß – besonders dort, wo Konflikt Alltag ist: im Westjordanland. Und gerade deshalb braucht es Orte, die tragen. Gemeinschaften, die Hoffnung geben. Und Verbindungen, die halten. Deshalb geht unsere diesjährige Weihnachtsspende in Höhe von 2.000 Euro an unsere Partnerinnen und Partner von Holy Land Handicraft in Bethlehem – eine Kooperative, die palästinensische Handwerksfamilien unterstützt, Perspektiven schafft und Kultur lebendig hält.
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    Basma Barham & Amira Qumsieh
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    Im Gespräch mit Basma Barham – Leiterin der Kooperative – wird deutlich, was das vor Ort bedeutet:

    Wie ist die aktuelle Situation für dich persönlich und für dein Team?
    Die letzten Monate – eigentlich Jahre – waren extrem herausfordernd. Mein Team und ich leben mit ständiger Unsicherheit und Angst. Unser Laden in Bethlehem musste schließen, der Tourismus ist komplett zusammengebrochen – und auf ihn sind 85 % unserer Einkünfte angewiesen.
    Es ist schmerzhaft mitanzusehen, wie begabte Kunsthandwerkerinnen und -handwerker darum kämpfen, ihre Familien zu versorgen. Und trotzdem erleben wir Mut und Zusammenhalt. Unsere Leute arbeiten weiter, trotz Angst. Unsere Gemeinschaft gibt uns Kraft. Das zeigt uns: Hoffnung kann selbst unter härtesten Bedingungen weiterleben.

    Was bedeutet Holy Land Handicraft für euch – als Organisation und als Menschen?
    Holy Land ist für uns viel mehr als eine Kooperative. Es ist unser Zuhause, unser Halt, unsere Familie. In schwierigen Zeiten schenkt uns die Arbeit nicht nur Einkommen – sondern auch Sinn und Würde.
    Wir bewahren die reiche Tradition palästinensischen Kunsthandwerks in der christlich-arabischen Gemeinschaft – und teilen sie mit der Welt.
    Von einer kleinen Gruppe sind wir zu einer Organisation mit internationaler Reichweite gewachsen. Jedes Stück, das wir herstellen, erzählt eine Geschichte – vom Heiligen Land, von Identität, von Verbindung.
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    Welche Rolle spielt der Faire Handel in eurem Alltag?
    Fairer Handel verändert Leben. Für uns bedeutet er nicht nur ein geregeltes Einkommen – sondern Stabilität, Hoffnung, Träume. Unsere Kinder können zur Schule gehen. Unsere Kultur bleibt lebendig. Unsere Familien haben etwas zu essen.
    Die Zusammenarbeit mit WeltPartner ist dabei ein echtes Rückgrat für uns. Seit über 17 Jahren wissen wir: Da ist jemand, der verlässlich an unserer Seite steht.
    Jede Bestellung, jedes Gespräch, jedes Zeichen von Verbundenheit stärkt uns. Und wir wollen sagen: WeltPartner ist für uns nicht nur ein Handelspartner – ihr seid Teil unserer Geschichte und unserer Hoffnung.

    Was sind die größten Herausforderungen – und was gibt euch trotzdem Hoffnung?
    Die Herausforderungen sind riesig: politische Instabilität, Angst, der Verlust von Einkommen, der komplette Wegfall des Tourismus. Viele Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker mussten aufhören. 
    Aber was bleibt, ist der Mut. Die Widerstandskraft unserer Leute. Und das Wissen, dass es Freundinnen und Freunde in der Welt gibt, die uns nicht vergessen.
    Das gibt uns Kraft – und Hoffnung. Jeden Tag.

    Was wünschst du dir für die Zukunft – für deine Region, für Holy Land, für die Menschen?

    Wir träumen von sicheren Jobs für alle. Von einem Alltag ohne Angst. Von Frieden. Und wir hoffen, dass unsere Kultur erhalten bleibt – als Brücke zwischen Menschen. An alle in Deutschland: Eure Unterstützung gibt uns Rückhalt. Ihr seid nicht nur Kundinnen und Kunden. Ihr seid Teil unserer Hoffnung, unserer Stärke, unseres Weges. Danke für alles, was ihr möglich macht.
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    Solidarität, die wirkt – auch an Weihnachten

    Unsere Weihnachtsspende hilft konkret: Mit den 2.000 Euro werden in Bethlehem IT-Server erneuert und Arbeitsplätze gesichert.

    Gleichzeitig ist die Spende ein Zeichen. Ein „Wir stehen zusammen“. Für Gerechtigkeit. Für kulturelle Vielfalt. Für Frieden.

    Resilienz im Westjordanland – Die Situation bei Canaan Palestine

    Die Nachrichten aus dem Westjordanland von unserem Partner Canaan Palestine bestätigen leider unseren Eindruck:

    "Die Lage im Westjordanland bleibt leider weiterhin sehr schwierig. Militärische Kontrollpunkte, wiederkehrende Hausdurchsuchungen, Einschränkungen und Enteignungen gehören zum Alltag. Auch die Olivenbäume bleiben nicht verschont: Viele Olivenhaine werden beschlagnahmt, und in den Grenzgebieten werden Bäuerinnen und Bauern gezwungen, ihre Bäume zu entfernen oder ihnen wird der Zugang zu ihrem eigenen Land verwehrt. Zudem kommt es immer wieder zu Schikanen durch Siedler, die Familien an der Olivenernte hindern."

    "Despite all these challenges, we remain steadfast and rooted in our land, and we will not give it up."

    Aus Bethlehem – direkt von Holy Land Handicraft:


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