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Unterstützung für COCOCA, Burundi:
30.000 € für Wasser, Lebensmittel und Mühlen

Unser Handelspartner in Burundi, der Kaffee-Kooperativendachverband COCOCA, hat als Nothilfe in der Corona-Krise finanzielle Unterstützung vom Staatsministerium Baden-Württemberg erhalten. Hintergrund ist die bestehende Landespartnerschaft zwischen Baden-Württemberg und der ostafrikanischen Republik. Insgesamt 30.000 Euro wurden durch Mittel des Landes Baden-Württemberg als Soforthilfe für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Burundi zur Verfügung gestellt. Die burundische Bevölkerung leidet nicht nur unter der Corona-Krise, sondern auch unter heftigen Überschwemmungen, die die Lebensmittelsicherheit in Burundi akut gefährden. Lesen Sie im Folgenden wie die Mittel verwendet wurden.

Bereits seit 2019 fördert das Land Baden-Württemberg über das Staatsministerium und das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz in einem zweijährigen Projekt unsere Bemühungen für den Aufbau von Agroforstsystemen in Burundi.
Dies ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und der WeltPartner eG, unterstützt vom Naturland e.V. und der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ).

Schnelle, direkte und nachhaltige Hilfe

  • Um die Kooperativenmitglieder, die besonders unter den schwachen Ernten und heftigen Regenfällen der letzten Monate leiden, schnell und direkt unterstützen zu können, wurde in einem ersten Schritt an 13 Kooperativen mit insgesamt 351 Kleinbauernfamilien Lebensmittelpakete verteilt. Die Lebensmittelpakete bestehen aus Grundnahrungsmitteln, wie Reis, Maismehl, Bohnen, Zucker und Salz. Dafür wurden knapp 6.000€ aufgewendet.
  • Um eine langfristige und nachhaltige Unterstützung bieten zu können, wurden insgesamt für knapp 10.000€ zehn Anlagen zur keimfreien, sauberen Wasseraufbereitung installiert. Der Zugang zu sauberem Wasser verbessert die Gesundheit, ermöglicht grundlegende Hygienemaßnahmen und setzt Zeitressourcen frei. Dadurch wird das Leben von 5.049 Kleinbauernfamilien signifikant verbessert.
  • Außerdem konnten drei Mühlen für die Verarbeitung von beispielsweise Reis, Hirse oder Maniok angeschafft werden. Drei Kooperativen mit 2.813 Kleinbauernfamilien profitieren davon. Knapp 14.000€ wurden dafür aufgewendet.
  • Durch die oben genannten Maßnahmen profitieren insgesamt 20 Kooperativen mit 7.993 Kleinbauernfamilien in Burundi.

Kaffee trinken & nachhaltige Perspektiven schaffen


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